Live-Musik – Warum Konzerte unersetzlich bleiben

SWR

Vor der Schallplatte war Musik immer live. Heute wird Musik überwiegend gestreamt. Doch Konzerte wirken anders: Studien zeigen, dass Live-Musik das Gehirn stärker aktiviert, Emotionen intensiviert und ein Gemeinschaftsgefühl schafft. Herzschläge und Hirnströme synchronisieren sich, Glücksgefühle steigen. Musiker reagieren auf das Publikum, jede Aufführung wird einzigartig.

Das Manuskript zur Sendung kann man hier herunterladen.

Der AI Song Contest 2025

Deutschlandfunk Kultur

Musik per KI erzeugen – das kann heute jeder und jede zu Hause mit ein paar Mausklicks. Stimmung, Instrumentierung und Tempo wählen, ein paar Begriffe eintippen – schon produziert die künstliche Intelligenz ein gefälliges Lied, das es bisher nicht gab.

Gestern wurde zum sechsten Mal der Sieger im AI Song Contest gekürt. Der Wettbewerb stammt noch aus der Zeit, als nur verrückte Tonbastler mit KI experimentierten. Wie passt er in die heutige Zeit?

Geniale Ohren? Die Entzauberung des absoluten Gehörs

Deutschlandfunk

Ist das absolute Gehör wirklich eine seltene, angeborene Gabe, die von großer Musikalität zeugt – oder kann man es erlernen, und es hat wenig mit Musikalität zu tun? Für diese Musikszene beim Deutschlandfunk referiere ich nicht nur die aktuelle Forschung, sondern spreche auch mit drei absolut hörenden MusikerInnen über ihre Fähigkeit, die in ihrem Job auch manchmal störend sein kann.

Musik – Eine universelle Sprache?

SWR2 Wissen

Japaner lauschen ergriffen, wenn Beethovens 5. Symphonie beginnt. Zum Song „Jerusalema“ von Master KG aus Südafrika tanzte die halbe Welt. Menschen in westlichen Ländern hören begeistert afrikanische Trommelmusik. Pädagogen verweisen auf das Potenzial zur Völkerverständigung.

Ist Musik also eine Sprache, die jeder versteht? Musikwissenschaftler*innen suchen nach dem Universellen, das in Tonfolgen, Harmonien und Rhythmen liegt und allen Kulturen gemeinsam ist – und nach den Differenzen, die auch zu Missverständnissen führen können. Was an der Musik ist universell und was nicht?

Das Manuskript zur Sendung kann man herunterladen.

Das sind doch 475 Hertz!

Die Zeit

Nur wenige Menschen besitzen das absolute Gehör. Dabei kann man es erlernen – und erstaunlich viele beherrschen es zumindest ein bisschen.

Der siebenjährige Wolfgang Amadeus Mozart war in der Lage, jeden Ton, der im Nebenzimmer auf dem Klavier gespielt wurde, korrekt zu benennen. Das berichtete ein anonymer Schreiber im Augsburgischen Intelligenz-Zettel vom 19. Mai 1763. Die Mozarts waren damals auf Europatournee, um ihre musikalischen Wunderkinder der Öffentlichkeit zu präsentieren, und der Artikel war wohl eine PR-Aktion von Leopold Mozart, Wolfgangs Vater.

Die Fähigkeit, Töne korrekt zu identifizieren, nennt man das absolute Gehör. Sie gilt vielen bis heute als ein Beweis für außerordentliche Musikalität. Entweder man hat sie, oder man hat sie nicht – auch das glauben immer noch viele. Doch die Musikforschung weiß es inzwischen besser.

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Die Wissenschaft vom Sommerhit

Die Zeit

Die „Zeit“ hat in ihrer Ausgabe Nr. 25/2023 ein Sammelstück zur „Wissenschaft des Sommers“ publiziert. Mein Beitrag zu der Frage: Gibt es die Sommerhit-DNA?

»Formel für den ultimativen Sommerhit entdeckt!« Das war vor ein paar Jahren in der britischen Daily Mail zu lesen, und die Formel lautete verkürzt so: »Tempo plus Energie mal 1,48 plus Tanzbarkeit mal 1,17.« Das ist natürlich so ernst zu nehmen wie die »Formel für das optimale Käsebrot«, die auch schon einmal (von der Käseindustrie) veröffentlicht wurde.

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