Muslime in den USA – zwischen Integration und Terrorverdacht


SWR2

Die islamistischen Anschläge auf das World Trade Center haben das Leben der amerikanischen Muslime verändert. Obwohl die Attentäter aus dem Ausland kamen, standen plötzlich alle Angehörigen der islamischen Religion unter dem Generalverdacht, mit den Terroristen zu sympathisieren.

Seitdem haben Angriffe auf Muslime zugenommen, Politiker wie Donald Trump haben die Islamfeindlichkeit geschürt. Andererseits treten vor allem junge Muslima mit neuem Selbstbewusstsein auf.

Wie leben Musliminnen und Muslime heute in den USA?

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Falsche Freunde

ada-magazin

Empfehlungsalgorithmen sagen uns, wo es die beste Pizza gibt, welche Serie wir als nächstes schauen und wen wir daten sollten. Doch ihre Vorschläge sind mit Vorsicht zu genießen.

Die Musikindustrie ist eine Männerwelt. Nicht nur in der klassischen Musik, wo 98 Prozent des Repertoires von männlichen Komponisten stammen. Auch von den Popmusikern, die man auf Streamingdiensten wie Spotify hören kann, sind drei Viertel Männer. Entsprechend hören die User:innen vorwiegend Männermusik, und wenn das System ihnen neue Titel vorschlägt, sind diese Listen männerlastig. „Was empfohlen wird, wird konsumiert”, sagt Christine Bauer, eine österreichische Informatikerin, die an der Universität Utrecht lehrt. Die Empfehlungen zementieren also die herrschenden Verhältnisse. „Und wir wollten sehen, ob wir diesen Loop durchbrechen können.”

Dass Algorithmen gesellschaftliche Ungleichheit widerspiegeln oder gar verstärken können, ist in den letzten Jahren viel diskutiert worden. Dabei ging es vor allem um die Deep-Learning-Algorithmen, die Gesichter erkennen, Entscheidungen im Strafvollzug unterstützen oder Bewerber für einen Job aussortieren. Nun gerät aber eine andere Klasse von Software-Programmen ins Visier der Kritik: die Empfehlungsalgorithmen, die uns auf Schritt und Tritt begleiten

Nie mehr ins Büro

Beim Aufräumen kam mir dieser Text aus dem ZEIT-Magazin von 1995 unter. In geradezu visionärer Weise beschreibt er die Zukunft der Arbeit, die dann 25 Jahre später ganz plötzlich Wirklichkeit wurde.

So hätten wir es doch alle gern: aufstehen, wann man will, kein Stau mehr auf dem Weg zur Arbeit, kein Kollege, der mobbt, kein Chef, der nervt. Videokonferenzsysteme machen es möglich – jedenfalls im Prinzip. Ein Erfahrungsbericht.

Postmodern gediegen ist das Ambiente. In der Diele empfängt den Besucher eine gutsortierte Bar, der angrenzenden Besprechungsraum wirkt mit Fernseher, Stereoanlage und zwei mit Taschenbuchkrimis gefüllten Körben wie ein Wohnzimmer. Nichts deutet daraufhin, daß in diesen Räumen eine Firma mit 40 Mitarbeitern residiert. Der Chef, Torsten Wegener, ist allein „zu Hause“ und kocht den Kaffee selbst. Empfangs- oder Vorzimmerdamen gibt es keine. Von seinem Schreibtisch in der noblen Hamburger Rothenbaumchaussee aus lenkt der 28jährige zusammen mit seinem Kompagnon die Firma d. d. consulting, die hauptsächlich Computersysteme von Großfirmen betreut. Die Mitarbeiter sind entweder beim Kunden oder sitzen in Schulungsräumen, die ein paar Häuser weiter liegen – oder sie bearbeiten ihre Projekte am häuslichen Schreibtisch. Die Buchführung besorgt Wegeners Mutter im schleswig-holsteinischen Barsbüttel.

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Hallo! Verstehst du mich?

Die Zeit

Mit künstlicher Intelligenz wollen Forscher einen Menschheitstraum verwirklichen: Die Sprache der Tiere entschlüsseln.

Die Gesänge der Buckelwale sind weltberühmt. Mit lang gezogenen, oft klagend klingenden Liedern verständigen sich die Ozeanriesen über Hunderte von Kilometern. Man kann die Walgesänge auch als Meditations-CDs kaufen, unterlegt mit einem meist kitschigen Musikteppich.

Die Sprache der Pottwale klingt erheblich sperriger. Sie besteht aus kurzen Knacklauten, in schneller Folge artikuliert, und erinnert an Morsezeichen oder das Knattern eines fehlerhaften elektronischen Bauteils. Sie wirkt eher digital als meditativ – und just diese Eigenschaft soll die Sprache der Pottwale zur ersten Tiersprache machen, die der Mensch mithilfe künstlicher Intelligenz komplett entschlüsselt.

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Die Macht der Algorithmen


SWR2

Algorithmen bestimmen zunehmend unser Leben: Sie entscheiden, welche Beiträge in sozialen Netzwerken wir sehen, sie sichten die Bewerber auf eine Arbeitsstelle und entscheiden manchmal sogar, wer aus dem Gefängnis freikommt und wer nicht. Sie haben also Macht über uns, aber sie sind meistens unsichtbar.

Viele fordern, diese Macht mehr zu kontrollieren und sie zu begrenzen. Andere träumen von einer Zukunft, in der Algorithmen mit kühler Vernunft gerechtere Entscheidungen treffen.

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Gefühle in der Musik – Wie sie entstehen und was sie auslösen


SWR2

Musik bewegt uns, sie kann die unterschiedlichsten Emotionen hervorrufen. Aber wie tut sie das?

Musikwissenschaftlerinnen und Hirnforscher versuchen, in der Musik Merkmale zu identifizieren, die bei allen Menschen eines Kulturkreises oder sogar weltweit dieselben Gefühle bewirken. So werden etwa Dur, Moll und die Tonarten mit gewissen Stimmungen in Verbindungen gebracht.

Diese Erkenntnisse wenden Filmkomponisten an, um den Zuschauer*innen das Blut in den Adern gefrieren zu lassen oder sie zu Tränen zu rühren.

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