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Muslime in den USA – zwischen Integration und Terrorverdacht


SWR2

Die islamistischen Anschläge auf das World Trade Center haben das Leben der amerikanischen Muslime verändert. Obwohl die Attentäter aus dem Ausland kamen, standen plötzlich alle Angehörigen der islamischen Religion unter dem Generalverdacht, mit den Terroristen zu sympathisieren.

Seitdem haben Angriffe auf Muslime zugenommen, Politiker wie Donald Trump haben die Islamfeindlichkeit geschürt. Andererseits treten vor allem junge Muslima mit neuem Selbstbewusstsein auf.

Wie leben Musliminnen und Muslime heute in den USA?

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Die Macht der Algorithmen


SWR2

Algorithmen bestimmen zunehmend unser Leben: Sie entscheiden, welche Beiträge in sozialen Netzwerken wir sehen, sie sichten die Bewerber auf eine Arbeitsstelle und entscheiden manchmal sogar, wer aus dem Gefängnis freikommt und wer nicht. Sie haben also Macht über uns, aber sie sind meistens unsichtbar.

Viele fordern, diese Macht mehr zu kontrollieren und sie zu begrenzen. Andere träumen von einer Zukunft, in der Algorithmen mit kühler Vernunft gerechtere Entscheidungen treffen.

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Regeln für die Riesen

Reporter ohne Grenzen

Der Endspurt im US-Präsidentschafts-Wahlkampf wird dominiert sein von Themen wie der Corona-Pandemie, der Besetzung des freien Sitzes im Obersten Gerichtshof oder davon, dass Trump die Legitimität der Wahl anzweifelt. Über ein Thema wird derweil nur hinter den politischen Kulissen immer dringlicher diskutiert: die Regulierung der digitalen Plattformen.

Seit der Wahl von 2016 weiß die Öffentlichkeit, dass die sozialen Netzwerke entscheidenden Einfluss auf die demokratische Willensbildung haben, egal ob ausländische Akteure an den Kampagnen beteiligt sind oder nicht. In mehreren Anhörungen im Kongress haben Abgeordnete Vertreterinnen und Vertreter der großen Digitalfirmen befragt, und in beiden Parteien war der Unmut der Politikerinnen und Politiker spürbar.

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Soll Geschichte ausgelöscht werden?

FAZ

Als Victor Arnautoff 1936 dreizehn Fresken über das Leben George Washingtons für eine High School schuf, illustrierte er auch die Schattenseiten des amerikanischen Säulenheiligen. Darüber ist nun ein erbitterter Streit entbrannt.

San Francisco hält sich gern für die toleranteste Stadt der Welt. Hier nahm die Hippiebewegung ihren Ausgang, hier wagten es Homosexuelle erstmals, öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Wenn im Schwulen-Stadtteil Castro am hellichten Tag ein splitternackter Mann in der Sonne flaniert, dann schaut kaum ein Passant von seinem Smartphone auf. Was nicht so viele wissen: Schon vor dem Sommer der Liebe gab es in San Francisco radikale politische Bewegungen. In den dreißiger Jahren war die Stadt eine Hochburg der Arbeiterbewegung. Und ein Kunstwerk aus dieser Zeit hat nun angeblich eine derart verstörende Wirkung auf Jugendliche, dass es dem Blick der Öffentlichkeit entzogen wird. Zeitweise sollte es sogar übermalt und damit zerstört werden ...

Radiobeitrag auf SRF2 Kultur

Um nicht zu diskriminieren, müssen wir manchmal diskriminieren

Simons Institute Newsletter

Wir alle streben danach, in unseren Entscheidungen Menschen nicht aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Hautfarbe zu diskriminieren – etwa wenn wir Bewerberber für einen Job auswählen. Diskriminierung ist gesetzlich verboten, und oft steht in diesen Gesetzen explizit, dass gewisse Persönlichkeitsmerkmale bei der Beurteilung von Menschen nicht herangezogen werden dürfen. Aber die Annahme, dass dies zu mehr Gerechtigkeit führe, ist falsch – mathematisch beweisbar falsch

(Artikel in Englisch)

Trump hat an der Uhr gedreht

Spiegel Online

Die „Doomsday Clock“ tickt. Seit Jahrzehnten zeigen Atomforscher symbolisch, wie nah die Welt am Abgrund steht – durch Trump so nah wie seit 1953 nicht. Doch wie leicht könnte er Atomwaffen einsetzen? Antworten im Video.

Die Apokalypse war lange nicht mehr so nah wie jetzt – so zumindest sehen es US-Atomforscher. Seit 70 Jahren analysiert eine Gruppe von Wissenschaftlern die globale Sicherheitslage und gibt regelmäßig Einschätzungen heraus, wie groß die Gefahren für die Menschheit sind. Ihr Urteil wird symbolhaft auf einer Weltuntergangsuhr gezeigt – der sogenannten Doomsday Clock.

Mit der Wahl von US-Präsident Donald Trump zum mächtigsten Mann der Welt stellten die Forscher die Uhr um weitere 30 Sekunden vor: Der Zeiger befindet sich damit zweieinhalb Minuten vor zwölf. Das letzte Mal befand sich die Welt aus Sicht der Wissenschaftler im Jahr 1953 derart nah am Abgrund – damals hatten die USA und die Sowjetunion gerade ihre Wasserstoffbombe getestet

Dieser Mathematiker will für Macron ins Parlament

Die Zeit

Was treibt einen Star der Wissenschaft in die Politik? Fragen an den Franzosen Cédric Villani

DIE ZEIT: Sie sind Frankreichs bekanntester Mathematiker, haben die Fields-Medaille gewonnen, quasi den Nobelpreis für Mathematik, und leiten das ehrwürdige Institut Henri Poincaré in Paris. Nun kandidieren Sie für die Partei von Emmanuel Macron bei der Parlamentswahl im Juni. Was bewegt einen Forscher zu diesem Schritt?

Cédric Villani: Ich bin seit Jahren politisch aktiv und trug schon lange die Idee mit mir herum, irgendwann tiefer in die Politik einzusteigen. Dennoch hätte ich noch vor zwei Monaten nicht gedacht, dass ich fürs Parlament kandidieren würde. Aber in der französischen Politik ist im Moment alles neu und überraschend

Ganz unten …

Die Zeit

Der Aufstand war erfolgreich. Die weißen Wähler haben das Establishment gekippt. Und Hillary Clinton hat alles verloren.

Besser könnte die Laune nicht sein als in Rushville, einem 6.000-Seelen-Städtchen im Bundesstaat Indiana, etwa eine Stunde von der Hauptstadt Indianapolis entfernt. Die Erde hier ist flach, aber fruchtbar. Landwirtschaft, ein bisschen Industrie, vor allem Zulieferer für die Autoindustrie.

Hier regiert von jeher nur eine Partei. Für die kommunalen Posten, die am Dienstag auch zur Wahl standen, haben ausschließlich Republikaner kandidiert. John McCane, der in den neunziger Jahren einmal Bürgermeister war, hat zum Wahlabend in seinen Partykeller geladen, eine Männerhöhle mit Pokertisch, Bar und Pool-Table. An der Wand hängt neben einem Bild der amerikanischen Freiheitsstatue, der irischen Fahne und einem alten Wahlplakat von Ronald Reagan auch ein handsigniertes Foto von Mike Pence, dem amtierenden Gouverneur von Indiana und Vizepräsidentschaftskandidaten der Republikaner. Auf einem riesigen Fernseher läuft Fox News mit den neuesten Wahlergebnissen

Die Stimmen Europas

Die Zeit, 22.5.14

Welches Land hat am meisten Mitglieder? Sind die Euroskeptiker auf dem Vormarsch? Wie groß ist die Macht des Parlaments? Das EU-Parlament mit Sitz in Straßburg ist weltweit die größte überstaatliche Institution, die direkt gewählt wird. Es vertritt 500 Millionen Europäer.

Das Bundesverfassungsgericht hat vor einigen Monaten die geplante Dreiprozenthürde für die Europawahl gekippt – nun kann jede Partei ins Parlament einziehen, die genügend Stimmen für einen Sitz bekommt. Wir haben für diese Infografik einmal ausgerechnet, was passiert wäre, wenn bei den bisherigen Europawahlen ebenfalls keine Sperrklausel gegolten hätte. Das Ergebnis: Ein bunter Haufen von Abgeordneten hätte im Parlament gesessen, von Autofahrer- und Rentnerpartei bis zur Friedensliste und NPD.

Außerdem in dieser Grafik: Die Abgeordeneten aller Länder nach Fraktionszugehörigkeit, die möglichen Abgeordneten der Euro-Skeptiker und eine Checkliste mit den Kompetenzen des Europäischen Parlaments.

 

Die Infografik als PDF