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Schneller rechnen

Die Zeit

Multiplikation ist Schulstoff? Von wegen: Bei sehr großen Zahlen wird daraus mathematischer Hochleistungssport.

Das Malnehmen von zwei mehrstelligen Zahlen lernt man als elementare Rechenoperation schon in der Grundschule: Man multipliziert die linke Zahl nacheinander mit den Einern, Zehnern, Hundertern und so weiter der rechten Zahl, schreibt die Ergebnisse gestaffelt untereinander und addiert sie auf. Kein großes Ding, oder?

Zumindest gilt das für Zahlen mit ein paar wenigen Ziffern. Aber je größer die Zahlen, umso höher der Rechenaufwand – er steigt „mit dem Quadrat der Länge“ der Zahlen, wie Mathematiker sagen. Für die Multiplikation zweier vierstelliger Zahlen muss man 16-mal das Einmaleins bemühen, bei zwei hundertstelligen Zahlen schon 10.000-mal. Allgemein gesprochen: Zwei n-stellige Zahlen erfordern n2Elementarmultiplikationen (und danach noch ein paar Additionen). Für zwei Zahlen mit je einer Milliarde Ziffern würden selbst moderne Computer 30 Jahre brauchen.
Zum Glück geht es aber schneller als mit der Schulmethode 

„Ich erzähle keine Witze. Die Wissenschaft selbst ist lustig“

Die Zeit

Erst lachen, dann nachdenken – dafür hat Marc Abrahams den „Ig-Nobelpreis“ erfunden, einen Anti-Nobelpreis für schräge Forschung. Jetzt hat er eine Show daraus gemacht, mit der er nach Berlin kommt.

DIE ZEIT: Sie vergeben Preise für ziemlich schräge wissenschaftliche Entdeckungen, zum Beispiel für die, dass alle Säugetiere exakt 21 Sekunden zum Pinkelnbrauchen oder wie man ein hartes Ei mit Chemie wieder weich bekommt. Wie sind Sie auf die Idee zu diesen Ig-Nobelpreisen gekommen?