Open AI verkündet einen historischen Durchbruch in der Mathematik. Ein Forscher wirft der KI-Firma Ideenklau vor

NZZ

Sechs der berühmtesten Probleme der Mathematik sind bis heute ungelöst, auf jedes ist eine Million Dollar Preisgeld ausgesetzt. Nun behauptet Open AI, eines davon geknackt zu haben. Was bedeutet das für die Zukunft der Forschung?


In den letzten Monaten häuften sich die Meldungen, dass KI-Systeme mathematische Probleme gelöst hätten, an denen menschliche Mathematiker bislang verzweifelt waren. Aber in den letzten Tagen schafften sie etwas, was ihnen noch vor ein paar Wochen niemand zugetraut hätte: eines der sogenannten Millennium-Probleme zu lösen oder es zumindest einer Lösung näher gebracht zu haben

Mathematik und KI

NZZ, Deutschlandfunk, Die Zeit, SWR

Ich war Ende Juli bei der Internationalen Mathematikerkonferenz (ICM) in Philadelphia. Dort waren die aktuellen mathematischen Beweise durch die KI-Systeme von OpenAI und Anthropic das beherrschende Thema. In Artikeln, Radiobeiträgen und Podcasts habe ich mich damit beschäftigt, wie die KI die Mathematik verändern wird.

Deutschlandfunk Forschung aktuell: Künstliche Intelligenz – Wie KI die Mathematik umkrempelt

NZZ: KI in der Mathematik: Jahrhundertkrise oder Neuanfang?

Zeit-Wissen-Podcast „Woher weißt du das?“: Wozu Mathe, es gibt doch KI?

Das Wissen auf SWR2: Logisches Denken ohne Menschen – KI in der Mathematik

Erste Fields-Medaillen für chinesische Mathematiker

Deutschlandfunk, NZZ

Die Fields-Medaillen gelten als die „Nobelpreise“ der Mathematik. Alle vier Jahre werden sie an vier Mathematikerinnen oder Mathematiker vergeben. Ich war beim International Congress of Mathematicians in Philadelphia und habe von dort berichtet.

Hong Wang und Yu Deng sind die ersten in China aufgewachsenen und ausgebildeten Mathematiker, die diesen Preis bekommen haben. Hong Wang ist zudem (erst) die dritte Frau in der Geschichte der Fields-Medaille – neben 65 männlichen Kollegen.

Songs als Protest – Was Musiker bewirken können

SWR

Nach tödlichen ICE-Einsätzen in Minneapolis schrieb Bruce Springsteen ein Lied, postete es auf Instagram und mobilisierte so Zehntausende Fans gegen die Politik von US-Präsident Trump.

In Deutschland singen Bands wie Die Toten Hosen und Hip Hopper wie Apsilon gegen rechts. Auch die Schlagersängerin Helene Fischer positioniert sich klar.

Musik war zu allen Zeiten Bestandteil politischer Kämpfe, ob es um Revolutionslieder geht, den Klimaschutz oder gegen den Krieg. Heute nutzt linke wie rechte Protestmusik soziale Medien und kann Millionen Menschen erreichen. Die Politik aber kann nur das Publikum ändern, indem es selbst aktiv wird und wählen geht.

Das Manuskript zur Sendung kann hier heruntergeladen werden.

250 Jahre USA

Deutschlandfunk Kultur

Der 4. Juli 2026 ist der 250. Jahrestag der Unabhängkeitserklärung der USA. Aus diesem Anlass haben meine kalifornischen Weltreporter.net-Kollegen Kerstin Zilm, Arndt Peltner und ich eine vierteilige Featureserie produziert.

Teil 1: „…that all men are created equal“
Rassismus und Sklaverei – blinder Fleck und Ursünde
Von Arndt Peltner

Teil 2: „… the pursuit of happiness“
Wie die US-Kultur die Welt eroberte
Von Kerstin Zilm

Teil 3: „… it is their duty to throw off such government …“
Die kalifornische Ideologie und die Rolle des Staats für den wissenschaftlichen Fortschritt
Von Christoph Drösser

Teil 4: „… deriving their just powers from the consent of the governed“
Demokratie in Zeiten der Polarisierung
Gemeinschaftsproduktion der drei AutorInnen

Die Sendungen sind auch später noch zu finden im Podcast Zeitfragen.Feature.