Open AI verkündet einen historischen Durchbruch in der Mathematik. Ein Forscher wirft der KI-Firma Ideenklau vor

NZZ

Sechs der berühmtesten Probleme der Mathematik sind bis heute ungelöst, auf jedes ist eine Million Dollar Preisgeld ausgesetzt. Nun behauptet Open AI, eines davon geknackt zu haben. Was bedeutet das für die Zukunft der Forschung?


In den letzten Monaten häuften sich die Meldungen, dass KI-Systeme mathematische Probleme gelöst hätten, an denen menschliche Mathematiker bislang verzweifelt waren. Aber in den letzten Tagen schafften sie etwas, was ihnen noch vor ein paar Wochen niemand zugetraut hätte: eines der sogenannten Millennium-Probleme zu lösen oder es zumindest einer Lösung näher gebracht zu haben

Beitrag für Zeitfragen (Deutschlandfunk Kultur)

Beitrag für Forschung Aktuell (Deutschlandfunk)

Mathematik und KI

NZZ, Deutschlandfunk, Die Zeit, SWR

Ich war Ende Juli bei der Internationalen Mathematikerkonferenz (ICM) in Philadelphia. Dort waren die aktuellen mathematischen Beweise durch die KI-Systeme von OpenAI und Anthropic das beherrschende Thema. In Artikeln, Radiobeiträgen und Podcasts habe ich mich damit beschäftigt, wie die KI die Mathematik verändern wird.

Deutschlandfunk Forschung aktuell: Künstliche Intelligenz – Wie KI die Mathematik umkrempelt

NZZ: KI in der Mathematik: Jahrhundertkrise oder Neuanfang?

Zeit-Wissen-Podcast „Woher weißt du das?“: Wozu Mathe, es gibt doch KI?

Das Wissen auf SWR2: Logisches Denken ohne Menschen – KI in der Mathematik

Der AI Song Contest 2025

Deutschlandfunk Kultur

Musik per KI erzeugen – das kann heute jeder und jede zu Hause mit ein paar Mausklicks. Stimmung, Instrumentierung und Tempo wählen, ein paar Begriffe eintippen – schon produziert die künstliche Intelligenz ein gefälliges Lied, das es bisher nicht gab.

Gestern wurde zum sechsten Mal der Sieger im AI Song Contest gekürt. Der Wettbewerb stammt noch aus der Zeit, als nur verrückte Tonbastler mit KI experimentierten. Wie passt er in die heutige Zeit?

Jetzt fahr ich!

Die Zeit

Oliver ist 13 Jahre alt und kurvt zum ersten Mal allein mit dem Auto durch San Francisco. Das steuert sich selbst. Kann das gut gehen? Sein Vater Christoph Drösser fährt lieber hinterher.

Oliver wird fahren, aber er wird nicht lenken, nicht aufs Gaspedal treten und auch nicht auf die Bremse. Oliver wird auf dem Beifahrersitz aus dem Fenster gucken, während das Auto wie von Geisterhand gesteuert mit ihm durch die Stadt kurvt.

Oliver lebt in San Francisco in den USA. Hier gibt es Hunderte solcher selbstfahrender Autos, Waymos heißen sie