Jill Lepore: „Die Regierung der Maschinen“

Deutschlandfunk

Die Tech-Bros, die davon überzeugt sind, dass the world a better place wird, wenn man sie nur ungehindert machen lässt, haben ideologische Vorläufer. Elon Musk sogar in der eigenen Familie: Sein Großvater gehörte in den 1930ern zu Technocracy Inc., einer antidemokratischen Polit-Sekte, die an die Herrschaft der Ingenieure glaubte.

Jill Lepores neues Buch, „Die Regierung der Maschinen“ (auf Englisch schöner: „The Rise and Fall of the Artificial State“) beweist, dass Geisteswissenschaftler die aktuellen Debatten um KI durchaus bereichern können, in diesem Fall mit einer spannenden historischen Analyse. Und sie beantwortet auch meine Frage, ob eine KI ein besserer Präsident wäre als Donald Trump.

Meine Rezension bei „Andruck“ im Deutschlandfunk.

„DeFlock“ – Proteste gegen das Kamera-Überwachungsnetz in den USA

Deutschlandfunk Kultur

In den USA mehrt sich der Protest gegen die über 140.000 Kameras, die anlasslos die Nummernschilder aller vorbeifahrenden Autos lesen und speichern.

Ich habe mit dem 16-jährigen Gründer der lokalen Anti-Flock-Initiative in San Francisco gesprochen – und mit einem Lokalpolitiker, der die Überwachung rechtfertigt, weil wir nur so den autoritären Staat verhindern könnten.

Meine Haushaltshilfe, der Roboter

Die Zeit

In San Francisco kann man sich einen humanoiden Roboter nach Hause bestellen, der Klo und Küche putzt. Ist das wirklich die Zukunft? Unser Autor hat es ausprobiert.

Der Roboter schafft es einfach nicht über die Schwelle der Eingangstür. Fünfmal rutscht sein Fuß auf der leicht abschüssigen Leiste ab, die wir Menschen nicht einmal bewusst wahrnehmen. Erst beim sechsten Mal macht er, ferngesteuert von seinem Operator, einen mutigen Schritt und überwindet das unscheinbare Hindernis …

Ist der echt?

Die Zeit

Eine KI hilft Fachleuten dabei, zu erkennen, ob ein Gemälde wirklich von einem alten Meister stammt. Und birgt eine Überraschung für die »Mona Lisa« der Deutschen.

Das Gemälde zeigt einen alten Mann im Dunkeln mit einem leuchtend hellen, langgezogenen goldenen Helm auf dem Kopf. Der Mann mit dem Goldhelm war lange Zeit so etwas wie die deutsche Mona Lisa. Als Reproduktion hing das Bild in vielen Wohnzimmern, das Original wurde in der Berliner Gemäldegalerie in einer eigenen Nische präsentiert – als Bild von Rembrandt. Kultstatus …

Ein Radiobeitrag dazu beim Deutschlandfunk.

Open AI verkündet einen historischen Durchbruch in der Mathematik. Ein Forscher wirft der KI-Firma Ideenklau vor

NZZ

Sechs der berühmtesten Probleme der Mathematik sind bis heute ungelöst, auf jedes ist eine Million Dollar Preisgeld ausgesetzt. Nun behauptet Open AI, eines davon geknackt zu haben. Was bedeutet das für die Zukunft der Forschung?


In den letzten Monaten häuften sich die Meldungen, dass KI-Systeme mathematische Probleme gelöst hätten, an denen menschliche Mathematiker bislang verzweifelt waren. Aber in den letzten Tagen schafften sie etwas, was ihnen noch vor ein paar Wochen niemand zugetraut hätte: eines der sogenannten Millennium-Probleme zu lösen oder es zumindest einer Lösung näher gebracht zu haben …

Beitrag für Zeitfragen (Deutschlandfunk Kultur)

Beitrag für Forschung Aktuell (Deutschlandfunk)

Mathematik und KI

NZZ, Deutschlandfunk, Die Zeit, SWR

Ich war Ende Juli bei der Internationalen Mathematikerkonferenz (ICM) in Philadelphia. Dort waren die aktuellen mathematischen Beweise durch die KI-Systeme von OpenAI und Anthropic das beherrschende Thema. In Artikeln, Radiobeiträgen und Podcasts habe ich mich damit beschäftigt, wie die KI die Mathematik verändern wird.

Deutschlandfunk Forschung aktuell: Künstliche Intelligenz – Wie KI die Mathematik umkrempelt

NZZ: KI in der Mathematik: Jahrhundertkrise oder Neuanfang?

Zeit-Wissen-Podcast „Woher weißt du das?“: Wozu Mathe, es gibt doch KI?

Das Wissen auf SWR2: Logisches Denken ohne Menschen – KI in der Mathematik

Der AI Song Contest 2025

Deutschlandfunk Kultur

Musik per KI erzeugen – das kann heute jeder und jede zu Hause mit ein paar Mausklicks. Stimmung, Instrumentierung und Tempo wählen, ein paar Begriffe eintippen – schon produziert die künstliche Intelligenz ein gefälliges Lied, das es bisher nicht gab.

Gestern wurde zum sechsten Mal der Sieger im AI Song Contest gekürt. Der Wettbewerb stammt noch aus der Zeit, als nur verrückte Tonbastler mit KI experimentierten. Wie passt er in die heutige Zeit?