Krise der US-Hochschulen: Wie die Elite-Uni Yale Vertrauen zurückgewinnen will

Deutschlandfunk

Donald Trump hat die Elite-Unis der USA im Visier. Die werden aber nicht nur von Konservativen kritisiert – ihr Ansehen in der Gesellschaft ist in den letzten Jahren dramatisch gesunken: hohe Preise, undurchsichtige Zulassungsbedingungen, Noteninflation, intellektuelle Monokultur.

Ein Komitee der Yale University hat jetzt einen schonungslosen Bericht zur Vertrauenskrise der Bildungsinstitutionen veröffentlicht und Gegenmaßnahmen vorgeschlagen.

50. Geburtstag: Verrät Apple das Erbe von Steve Jobs?

Die Zeit

Außenseiter und Rebell: Apple wollte immer anders sein. Und war es auch. Heute hingegen kuschelt der CEO mit Donald Trump. Wie viel Revolution noch im Apfel steckt

Dem unberechenbaren Apple-Gründer war bekanntlich alles zuzutrauen. Aber hätte Steve Jobs dem US-Präsidenten Donald Trump wirklich eine runde Glasscheibe in einem Sockel aus purem Gold geschenkt, um sich bei ihm beliebt zu machen?

Jill Lepore: „We the People. Eine Geschichte der amerikanischen Verfassung“

Deutschlandfunk

Die konservative Mehrheit im Supreme Court der USA legt die Verfassung nach dem Motto aus: Was hätten ihre Väter zu Abtreibung oder Künstlicher Intelligenz gesagt?

In einem fulminanten 900-Seiten Buch zeigt die Historikerin Jill Lepore: Die Verfassungsväter hätten am liebsten alle 20 Jahre eine neue verfassungsgebende Versammlung einberufen. Ihr Regelwerk war auf Veränderung hin ausgelegt.

Gefangen im Stolz-Paradox

Deutschlandfunk

Soll man mit den Rechten reden? Die Soziologin Arlie Russell Hochschild hat sich in den weißesten und zweitärmsten Wahlbezirk der USA begeben, ein ehemaliges Kohlerevier, und sich mit den Menschen dort auseinandergesetzt.

Ihr Fazit: Die Trump-Anhänger sind nicht zu verstehen ohne die emotionalen Kategorien von Stolz und Scham. Ihr Buch „Geraubter Stolz“ ist gerade auf Deutsch erschienen, ich habe es für den Deutschlandfunk rezensiert.

Weg von Trump – Wie Deutschland US-Forscher anlocken will

SWR

In der Vergangenheit hat es viele deutsche Forschende in die USA gezogen – dort winkten höhere Gehälter und komfortable Forschungsbedingungen. Nun attackiert die Trump-Regierung die Universitäten, kürzt die Mittel und mischt sich in die Forschungsinhalte ein.

Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spielen mit dem Gedanken auszuwandern, und deutsche Organisationen preisen den Wissenschaftsstandort Deutschland als Alternative an. Das deutsche Hochschulwesen galt lange als bürokratisch und verknöchert. Nun will es den potenziellen Exil-Forschenden eine Perspektive bieten.

Jetzt fahr ich!

Die Zeit

Oliver ist 13 Jahre alt und kurvt zum ersten Mal allein mit dem Auto durch San Francisco. Das steuert sich selbst. Kann das gut gehen? Sein Vater Christoph Drösser fährt lieber hinterher.

Oliver wird fahren, aber er wird nicht lenken, nicht aufs Gaspedal treten und auch nicht auf die Bremse. Oliver wird auf dem Beifahrersitz aus dem Fenster gucken, während das Auto wie von Geisterhand gesteuert mit ihm durch die Stadt kurvt.

Oliver lebt in San Francisco in den USA. Hier gibt es Hunderte solcher selbstfahrender Autos, Waymos heißen sie

Trump gegen die Wissenschaft – Was wird aus dem Forschungsstandort USA?

SWR2

Seit Präsident Trump im Januar sein Amt angetreten hat, fährt seine Regierung einen harten Sparkurs. Von den Kündigungen und Mittelkürzungen sind auch wissenschaftliche Institutionen betroffen: staatliche Einrichtungen wie die Umwelt- und Gesundheitsbehörden, aber auch Universitäten, die auf öffentliche Gelder angewiesen sind. Auch ideologisch greift die Regierung die traditionell liberalen Hochschulen an.

Die USA waren einmal das Traumziel für Forschende aus aller Welt, jetzt denken viele ans Auswandern. Auch Deutschland könnte ein interessanter Standort für in Ungnade gefallene US-Wissenschaftler sein.

Mein Radiofeature für SWR2 Wissen. Das Manuskript kann hier heruntergeladen werden.