Künstliche Intelligenz
KI-System von OpenAI widerlegt Erdős-Vermutung
Seit 80 Jahren haben Mathematiker versucht, eine Vermutung ihres legendären Kollegen Paul Erdős zu beweisen.
Nun hat ein Sprachmodell von OpenAI ein Gegenbeispiel gefunden – Erdős hat sich geirrt.
Super-Intelligenz: KI-Unternehmer Richard Socher verspricht Außerordentliches
Der deutsche KI-Tausendsassa Richard Socher will innerhalb von zwei Jahren eine „rekursive Superintelligenz“ bauen.
Für „Computer & Kommunkation“ beim Deutschlandfunk habe ich ihm dazu ein paar Fragen gestellt.
Der AI Song Contest 2025
Musik per KI erzeugen – das kann heute jeder und jede zu Hause mit ein paar Mausklicks. Stimmung, Instrumentierung und Tempo wählen, ein paar Begriffe eintippen – schon produziert die künstliche Intelligenz ein gefälliges Lied, das es bisher nicht gab.
Gestern wurde zum sechsten Mal der Sieger im AI Song Contest gekürt. Der Wettbewerb stammt noch aus der Zeit, als nur verrückte Tonbastler mit KI experimentierten. Wie passt er in die heutige Zeit?
Von Babys und Sprachmodellen
Junge Menschen und große Sprachmodelle (LLMs) erwerben ihre Sprachkenntnisse auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Kann die Linguistik trotzdem etwas von den KIs lernen?
Darüber habe ich in der „Zeit“ geschrieben, und für das Simons Institute for the Theory of Computing habe ich Steven Piantadosi interviewt.
Jetzt fahr ich!
Oliver ist 13 Jahre alt und kurvt zum ersten Mal allein mit dem Auto durch San Francisco. Das steuert sich selbst. Kann das gut gehen? Sein Vater Christoph Drösser fährt lieber hinterher.
Oliver wird fahren, aber er wird nicht lenken, nicht aufs Gaspedal treten und auch nicht auf die Bremse. Oliver wird auf dem Beifahrersitz aus dem Fenster gucken, während das Auto wie von Geisterhand gesteuert mit ihm durch die Stadt kurvt.
Oliver lebt in San Francisco in den USA. Hier gibt es Hunderte solcher selbstfahrender Autos, Waymos heißen sie …
Eine neue Spezies
P.M.
Fürs aktuelle Heft von P.M. habe ich die Titelgeschichte über humanoide Roboter geschrieben.
Roboter in Menschengestalt
Humanoide Roboter sind fester Bestandteil der Science-Fiction-Literatur: Maschinen in Menschengestalt, die sich auch – fast – wie Menschen benehmen.
Die Realität sah bisher anders aus: Zwar schrauben Industrieroboter unsere Autos zusammen, aber ihre Bewegungsabläufe sind fest vorgegeben. Doch die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz ermöglicht nun Roboter, die lernfähig sind und sich mithilfe der neuen Sprachtechnologien mit uns unterhalten können. Werden sie unsere neuen Gefährten?
Das Manuskript ist hier abrufbar.
„KI ist so etwas wie das Maschinengewehr der Desinformation“
Gary Marcus ist einer der lautesten KI-Kritiker. Das Modell hinter ChatGPT würde er am liebsten vorerst abschalten. Und das nicht mal, weil es ihm ein Haushuhn andichtet.
Was macht KI mit unserer Sprache?
In den Bildungseinrichtungen und in beruflichen, aber auch privaten Kontexten werden sich KI-Anwendungen zum Schreiben von Texten aller Art sehr schnell durchsetzen. Diese Entwicklung lässt sich nicht aufhalten Das wirft Fragen zum Schreibprozess selbst und zum Einsatz dieser Systeme in Schulen und Universitäten auf. Im Bereich des Journalismus und der Politik werden Fragen zur „Wahrhaftigkeit“ von Texten und zu Manipulationsmöglichkeiten in den Vordergrund treten. Aber auch die Sprache selbst wird durch die neue Technik beeinflusst werden.
Ein Debattenbuch für den Duden-Verlag.
https://shop.duden.de/Was-macht-KI-mit-unserer-Sprache/9783411774173
»KI wird ein großartiger Kopilot für Mathematiker sein«
Computer sind immer öfter an mathematischen Durchbrüchen beteiligt. Wie Beweisprüfer und KI-Programme die Arbeit der Fachleute ändern, erklärt der Mathematiker Terence Tao im Interview.
Mathematik ist traditionell eine einsame Wissenschaft. Andrew Wiles etwa zog sich 1986 sieben Jahre in seine Studierstube zurück, um Fermats Großen Satz zu beweisen. Und die Beweise, die dabei herauskommen, sind für Kolleginnen und Kollegen häufig schwer verständlich, manche sind bis heute umstritten. Aber in den letzten Jahren sind immer größere Gebiete der Mathematik so streng in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten (»formalisiert«) worden, dass Beweise von Computern überprüft und verifiziert werden können.
Terence Tao von der University of California in Los Angeles ist überzeugt, dass diese Verfahren ganz neue Möglichkeiten der Kooperation in dieser Wissenschaft ermöglichen …