Ideologie ist mehr als eine Sammlung von Meinungen und Überzeugungen, sagt die »politische Neurowissenschaftlerin« Leor Zmigrod.
Für »Andruck« beim Deutschlandfunk sowie für Spektrum.de habe ich ihr Buch »Das ideologische Gehirn« rezensiert.
Für »Andruck« beim Deutschlandfunk sowie für Spektrum.de habe ich ihr Buch »Das ideologische Gehirn« rezensiert.
Der Ausgangpunkt dieses Buchs war die Erkenntnis, dass die Zukunftsprognosen der Vergangenheit meist ziemlich daneben lagen. Aber man kann ja kein ganzes Buch darüber schreiben, wie schwierig Vorhersagen sind. Also wage ich doch Blicke in die Zukunft der nächsten 50 Jahre – mit dem Vorbehalt, dass die heutigen Kinder, wenn ihnen dieses Buch im Jahr 2070 in die Hände fällt, sich köstlich amüsieren werden. Gareth Ryans hat dazu wunderbare Illustrationen gezeichnet.
Am 2. März 2025 habe ich das Buch zusammen mit der Moderatorin Magali Mohr-Ahlers im Futurium in Berlin präsentiert.
Die „Zeit“ hat aus dem Buch ein Interview mit mir gebastelt.
Wie leben Kinder in der Zukunft?
Zukunftsvorhersagen gibt es viele. Doch wie sicher ist es, dass sie eintreffen? Schließlich haben die Menschen vor 50 Jahren gedacht, dass wir heute längst fliegende Autos haben. Es ist also nicht einfach, die Zukunft vorauszusagen. Christoph Drösser wagt trotzdem einen Blick in die Welt von morgen und entwickelt eindrucksvolle Szenarien, zum Beispiel, wie Kinder in 10, 20 oder 50 Jahren spielen, lernen und sich fortbewegen. Mit Illlustrationen von Gareth Ryans und Zukunftsszenarien, die Schulklassen entwickelt haben.
Von allen Seiten werden wir aufgefordert, uns an diese Prozesse anzupassen: Wir sollen unseren CO2-Fußabdruck reduzieren, ständig neue Medientechniken lernen, selbst fürs Alter vorsorgen.
Viele reagieren auf diese Anforderungen hilflos oder mit Widerstand. Dabei ist Veränderung notwendig – und möglich, auch wenn sie schwerfällt. Nudging soll Menschen motivieren, ihren Lebenswandel zu ändern. Psychologische Strategien können helfen, die großen Veränderungen im Kleinen besser zu bewältigen.
Das Manuskript zur Sendung kann man hier herunterladen.
P.M.
Die Realität sah bisher anders aus: Zwar schrauben Industrieroboter unsere Autos zusammen, aber ihre Bewegungsabläufe sind fest vorgegeben. Doch die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz ermöglicht nun Roboter, die lernfähig sind und sich mithilfe der neuen Sprachtechnologien mit uns unterhalten können. Werden sie unsere neuen Gefährten?
Das Manuskript ist hier abrufbar.
„Warum man Malibu brennen lassen sollte“ – so überschrieb der kalifornische Autor und Historiker Mike Davis 1998 ein Kapitel in seinem Buch Ecology of Fear, „Die Ökologie der Angst“. Malibu – das ist das Strandparadies der Reichen und Schönen eine halbe Stunde nördlich von Los Angeles. Ihre Anwesen reichen bis fast ans Meer – die letzten paar Meter sind per Gesetz für die Öffentlichkeit reserviert, auch wenn die Prominenten immer wieder versuchen, dem gemeinen Volk den Zugang zu versperren.
Malibu ist aber auch „die Feuerhauptstadt Nordamerikas und möglicherweise der Welt“, schrieb Davis …
Wenn man einen Affen vor eine Schreibmaschine oder eine Computertastatur setzt und ihn darauf tippen lässt – wird er jemals einen lesbaren Text produzieren? Oder noch besser: Wenn man eine ganze Affenhorde das tun lässt – wird einer der Primaten die gesammelten Werke von Shakespeare tippen, fehlerfrei vom ersten bis zum letzten Wort?
Das „Infinite Monkey Theorem“, das der französische Mathematiker Émile Borel 1913 formulierte, besagt: Wenn man unendlich viele Affen beschäftigt und ihnen unendlich viel Zeit lässt, dann wird mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit einer von ihnen dieses Kunststück vollbringen …